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Strahlung Elektromagnetischer Felder und Gesundheit PDF Print E-mail
FAQs
Written by Don.K   
Thursday, 02 March 2006

Strahlung Elektromagnetischer Felder und öffentliche Gesundheit

 
Während Passanten durch WLAN kaum belastet werden, bekommen die WLAN-Nutzer
durch die ebenfalls sendenden Funkkarten in den Laptops deutlich mehr Strahlung ab.
15000 bis 20000 µW/Quadratmeter wurden in einem Meter Abstand zur WLAN-Karte
gemessen. Ein Handy strahlt während des Telefonats allerdings drei- bis zehnmal so stark
und auch die DECT-Telefone senden bis zu viermal stärker.
 
Aus Sicht des Sachverständigen ist daher eine gesundheitliche Belastung durch
die W-LAN-Accesspoints nicht zu erwarten.
 Image

Gesundheitliche Bedenken


Aufgrund der sehr großen Zahl von Handynutzern können selbst geringe schädliche Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit große Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung insgesamt haben. Dieses Informationsblatt beschäftigt sich mit diesen Bedenken. Bei der Bewertung möglicher gesundheitlicher Auswirkungen von Hochfrequenzfeldern müssen verschiedene wichtige Überlegungen berücksichtigt werden. Eine davon ist die Betriebsfrequenz. Derzeit arbeiten Mobiltelefonsysteme mit Frequenzen zwischen 800 und 1800 Megahertz (MHz). Wichtig ist hier, dass solche Hochfrequenzfelder nicht mit ionisierender Strahlung, wie z.B. Röntgenstrahlen oder Gammastrahlen, verwechselt werden. Anders als die ionisierende Strahlung können Hochfrequenzfelder keine Ionisierung oder Radioaktivität im Körper auslösen. Aus diesem Grunde werden Hochfrequenzfelder als nichtionisierende Strahlen bezeichnet.

Stärke der Expositionen

Image
Handys und ihre Basisstationen führen zu ganz unterschiedlichen Expositionen. Die Hochfrequenzexposition eines Handynutzers ist bei weitem höher als die einer Person, die in der Nähe einer Basisstation lebt. Dabei sendet das Handy, abgesehen von nicht sehr häufigen Signalen zur Aufrechterhaltung der Verbindung mit der nächstgelegenen Basisstation, nur dann Hochfrequenzenergie aus, wenn ein Anruf getätigt wird. Basisstationen hingegen senden kontinuierlich Übertragungssignale aus.

Gesundheitliche Auswirkungen


Hochfrequenzfelder dringen in Abhängigkeit von der Frequenz in exponiertes Gewebe ein - bis zu einem Zentimeter bei den von Mobiltelefonen benutzten Frequenzen. Hochfrequenzenergie wird vom Körper absorbiert und produziert Wärme. Durch die normalen körperlichen Wärmeregulierungsprozesse wird diese Wärme jedoch abtransportiert. Alle nachgewiesenen gesundheitlichen Auswirkungen von Hochfrequenzexpositionen beziehen sich eindeutig auf die Wärmeentwicklung. Zwar kann Hochfrequenzenergie mit Körpergewebe, das zu tief liegt, um durch Hochfrequenzenergie erwärmt zu werden, interagieren, doch hat bislang keine Studie schädliche gesundheitliche Auswirkungen bei Expositionen unterhalb der internationalen Grenzwertempfehlungen aufgezeigt.

Die meisten Studien untersuchten die Folgen kurzfristiger Ganzkörperexpositionen durch Hochfrequenzfelder, die bei weitem stärker waren als sie es normalerweise beim Mobilfunk sind. Mit der Einführung von Geräten wie Funksprechgeräten und Mobiltelefonen, wurde deutlich, dass sich nur wenige Untersuchungen auf lokale Expositionen des Kopfes durch Hochfrequenzfeldern beziehen.Image

 

Quelle:
http://www.who.int/docstore/peh-emf/publications/facts_press/gfact/gfs193.htm

Last Updated ( Saturday, 23 September 2006 )
 
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